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Smart cities: In der neuen Energiewelt wohnen

Ob Smartphone, Smart Home oder Smart Grid – Digitalisierung und Internet verändern das Leben. Gebäudeanlagentechnik, Hausgeräte, sogar ganze Stromnetze können miteinander kommunizieren und lassen sich vernetzen. Moderne Informationstechnologien erhöhen nicht nur Komfort und Sicherheit. Sie helfen, selbst erzeugte Energie effizient einzusetzen, beispielsweise den Strom aus Photovoltaikanlagen. Was in Gebäuden funktioniert, lässt sich für ganze Wohnviertel umsetzen. Zunehmend arbeiten Stadtplaner an der Smart City, einer emissionsarmen, energieeffizienten und ressourcenschonenden Stadt, die Arbeit, Freizeit und Wohnen mit Energie- und Verkehrskonzepten für mehr Lebensqualität verbindet.

Elektrofahrzeuge werden als Stromverbraucher und -speicher in die smarte Welt von morgen eingebunden. Die bidirektionale Einspeisung macht die Autobatterie zu einem mobilen Energiespeicher und Solarstrom zu einer CO2-freien Antriebsenergie. Erneuerbare Energien sind nicht nur Grundstein einer nachhaltigen Mobilität. Mit ihnen lassen sich auch Microgrids und virtuelle Kraftwerke für eine günstige Stromversorgung aufbauen. Tausende dezentrale erneuerbare Energienanlagen, Blockheizkraftwerke, Speicher und industrielle Stromverbraucher sind in Europa bereits vernetzt. Um Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen, müssen die dezentralen Anlagen intelligent gesteuert werden. Energiemanagementsysteme helfen, die Effizienz zu steigern und Energie einzusparen, den Eigenverbrauch selbst erzeugter Energie zu erhöhen und die Netze zu entlasten.

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